Weilimdorf

 

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Stadtteilbesuch am 20. März 2017

Am 20. März 2017 besuchte Umweltminister Franz Untersteller den Stadtteil Weilimdorf in seinem Wahlkreis im Stuttgarter Norden. Der erste Termin führte den Abgeordneten zu VECTOR im Weilimdorfer Industriegebiet. Das Unternehmen entwickelt hauptsächlich Software für die Automobilindustrie und beschäftigt bei einem Umsatz von über vierhundert Millionen Euro etwa 1700 Mitarbeiter weltweit, davon ca. 1200 in Weilimdorf. 


(Foto: B. Volkert)

Nach der Begrüßung durch die beiden Geschäftsführer Dr. Thoms Beck und Thomas Riegraf bekamen Franz Untersteller und seinen BegleiterInnen, darunter Bezirksvorsteherin Ulrike Zich sowie Mitglieder des Bezirksbeirats, zunächst einen Überblick über das Unternehmen, seine Geschichte, seine Produkte, (in nahezu jedem Automobil aus deutscher Produktion steckt Software von Vektor), und über die VECTOR Stiftung. Diese unterstützt und fördert Projekte in den Bereichen Forschung, Bildung und Sozialem Engagement.


Von Links: Annekathrin Essig (Bezriksbeirätin), Dr. Thomas Beck (Geschäftsführer VECTOR), Franz Untersteller MdL, Ulrike Zich (Bezirksvorsteherin), Thomas Riegraf (Geschäftsführer VECTOR) (Foto: B. Volkert)

Sämtliche neugebauten VECTOR-Gebäude zeichnen sich durch eine nachhaltige, energiesparende Bauweise aus. So sorgen u.a. Geo- und Solarthermie für eine energiesparende Heizung und Klimatisierung der dreifach verglasten Gebäude. "Und", so Dr. Beck, "wir haben jedes Elektroauto in unserem Fuhrpark, das auf dem Markt ist". Die Fahrzeuge stehen Mitarbeitern zur Verfügung, spielen aber auch eine Rolle bei der Entwicklung von Ladesoftware. "Das ist die reine Freude für jeden Umweltpolitiker", so Franz Untersteller. "Hier wird gezeigt, dass sich Investitionen in Umweltschutz und energieeffiziente Heizungsanlagen auch bei einem Unternehmen rechnen, welches auf einem Weltmarkt bestehen muss."


Franz Untersteller im Gespräch mit der Energieoffensive Weilimdorf (Foto: B. Volkert)

Genau an dieses Thema knüpfte das Gespräch im Dienstzimmer der Bezirksvorsteherin mit Mitgliedern der Energieoffensive Weilimdorf an. Diese wird offiziell am 29.03. 2017 mit einer Auftaktveranstaltung gegründet und soll die Möglichkeiten der Erzeugung und Speicherung von regenerativer Energie sowie die Einsparpotenziale in Weilimdorf ausloten und voranbringen. Der Umweltminister konnte dabei wertvolle Hinwiese geben, u.a. auf Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zu Mieterstrommodellen. Die Offensive ist auf Antrag der grünen Bezirksbeiratsfraktion beschlossen worden. Grundlage sind die Anträge der grünen Stadtratsfraktion


Frühjahtrsempfang der Weilimdorfer GRÜNEN (Foto: B. Volkert)

Ein paar Schritte waren es vom Büro der Bezirksvorsteherin in den Saal des Rathauses zum Frühjahrempfang der Weilimdorfer Grünen. Stadträtin Clarissa Seitz handelte vor allem lokale Themen ab. Eines der wichtigsten: die zeitweise Sperrung des sogenannten Vicinalweg durch den Greutterwald von Zuffenhausen nach Weilimdorf. Die sei ein Sieg für den Artenschutz, meinte die Stadträtin und zeige, dass es sich lohne, an Themen dran zu bleiben. Dr. Anna Christmann, die nächste Rednerin und Grüne Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Stuttgart II, betonte in Rede vor Weilimdorfer BürgerInnen, dass sie sich vor allem um die Bildung, den Zusammenhalt Europas und die Sicherung der Zukunft der Demokratie einsetzen werde. Franz Untersteller sprach über den Klimawandel, die Energiewende und über die Vorreiterrolle Baden-Württembergs dabei: "Wir alleine werden das Klima nicht retten. Aber wenn die Menschen in anderen Regionen sehen, dass ein Industrieland erfolgreiche Klimapolitik betreibt, werden wir Nachahmer finden". Zur Kritik an Windrädern gab er zu bedenken, dass wir in Süddeutschland bisher kaum mit den Auswirkungen der Energieproduktion konfrontiert waren. Ganz im Gegensatz z.B. seine Heimat, das kohlefördernde Saarland oder das Ruhrgebiet, die heute noch mit den Folgen dieser Energieproduktion für ganze Bundesrepublik zu tun hätten.


(Foto: B. Volkert)

Der anschließende gemütliche Teil wurde bei Häppchen und Viertele zu Gesprächen genutzt.

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Besuch der Flüchtlingsunterkunft in Weilimdorf

Am 26. November besuchte Franz Untersteller eine weitere Flüchtlingsunterkunft in seinem Wahlkreis. Einige Tage zuvor wurde die Sporthalle des Solitude Gymnasiums in Weilimdorf mit vorerst 160 Personen belegt. Der Abgeordnete wurde von Schulleiter Bruno Stegmüller begrüßt. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der SMV und der Eltern sowie Bezirksvorsteherin Ulrike Zich führte Franz Untersteller Gespräche mit Bewohnern und Mitgliedern des Freundeskreises.


(Foto: B. Volkert)

Im anschließenden Gespräch in einem Klassenzimmer berichteten sowohl Bezirksvorsteherin Zich wie Rektor Stegmüller, dass im Moment alles im grünen Bereich sei. Sportunterricht, so Stegmüller, müsse keiner ausfallen, den könne man in den umliegenden Hallen abhalten. Die Stimmung ist gut. Noch , jedenfalls. Denn ob und wie lange Lage stabil bleibe, könne niemand sagen.


(Foto: B. Volkert)

Auch Ulrike Zich zufolge gibt es bislang keine größeren Probleme. Trotzdem hoffe sie, dass die Flüchtlinge bald aus der Enge der Sporthalle in die Systembauten nach Hausen umziehen könnten. Die Mitglieder der SMV (Schülermitverantwortung) beurteilen die Situation ebenfalls positiv. Einige Schülerinnen und Schüler engagieren sich auch in der Flüchtlingsarbeit vor Ort. Eine Schülerin: "Ich sehe das auch als Chance zur eigenen Persönlichkeitsbildung" Das Verhältnis zwischen Schülerschaft und Flüchtlingen sei gut.


(Foto: B. Volkert)

"Ich kann und muss es auch an dieser Stelle wieder sagen: ohne das Engagement der Freundeskreise, und hier auch der Schülerinnen und Schüler, ebenso wir den Bezirksvorsteherinnen und -vorstehern und deren Mitarbeitern, wären wir längst gescheitert" bedankte sich Franz Untersteller.

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Stadtteilbesuch in Weilimdorf

Der Spätnachmittag des 23. März 2015 begann mit einem Besuch der Stuttgarter Niederlassung des amerikanischen Elektrofahrzeugherstellers TESLA im Weilimdorfer Industriegebiet.
Der Abgeordnete und Umweltminister Franz Untersteller, der schon zu Besuch im Produktionsstandort im Kalifornischen Palo Alto war, wollte sich nun bei dem innovativen Unternehmen in seinem Wahlkreis umsehen.


Im Tesla Store (Foto: B. Volkert)

Michael Huisinkveld (Sales Advisor) begrüßte die Gruppe um den Abgeordneten und stellte an Hand eines Fahrzeugschassis den Aufbau eines Tesla Model S dar. Bei einer Sitzprobe im Fahrzeug erläuterte Storemanager Oliver von Radowitz die technischen Spezifikationen sowie die Politik des Unternehmens.
„Ein wunderbares Fahrzeug mit innovativer Technik, das wegweisend für die hiesigen Automobilunternehmen sein kann“.


Storemanager Oliver von Radowitz erklärt die technischen Spezifikationen des Tesla-S (Foto: B. Volkert)

Ein weiterer Termin im Industriegebiet führte den Abgeordneten und seine BegleiterInnen zu einem Umweltanalytiklabor, das u.a. auch für das Umweltministerium und dessen nachgeordneten Einrichtungen arbeitet.


Dr. Graf vom Umweltanalytiklabor erklärt das Massenspektrometer welches selbständig Proben analysieren kann (Foto: B. Volkert)

Letzter Punkt auf der Weilimdorfer Besuchstour war die Evangelische Altenheimat am Lindenbachsee. Diese Einrichtung sucht seit Jahren Erweiterungsmöglichkeiten im Stadtteil. Eine Idee ist die Erweiterung am jetzigen Standort. Die Besonderheit dabei wäre eine gemeinsame Mensa mit der oberhalb gelegenen Reisach Grund- und Werkrealschule.  Die Pläne dafür wurden vom Vorstandsvorsitzenden der Ev. Altenheimat, Hans Kübler, der Leiterin des Hauses, Frau Alfänger und dem Rektor der Reissachschule Holger Henzler-Hübner erläutert. „Die Begegnungsmöglichkeiten von Jung und Alt in eine gemeinsamen Mensa halte ich für eine sehr gute Idee“ lobte Franz Untersteller die Pläne.


Empfang bei der Evangelischen Altenheimat, v.l. H. Henzler-Hübner, Bezirksvorsteherin U. Zich, H. Kübler, Stadträtin C. Seitz, Fr. Alfänger, G. Pfeifer (Foto: B. Volkert)

Im Anschluss begab man sich ins Bezirksrathaus am Löwenmarkt zum Frühjahrsempfang der Weilimdorfer Grünen.
Die Ortsverbandsvorsitzende Clarissa Seitz trat ans Rednerpult und setzte zu dem von ihr angekündigten Parforceritt durch Weilimdorfer Themen an. Dieser führte u.a. von der allgegenwärtigen Flüchtlingsfrage und der Tatsache, dass ohne die Hilfe der verschiedenen Freundeskreise die Arbeit nicht zu bewältigen wäre, über die fehlenden Sportflächen und das sanierungsbedürftige alte Rathaus hin zur geplanten Windkraftanlage im Tauschwald mit seiner Artenschutzrechtlichen Problematik. Das nahm der Abgeordnete und Umweltminister gleich auf, als er nach Clarissa Seitz hinters Rednerpult trat. "Die Behörden, die mit dem Genehmigungsprozess einer Windkraftanlagen befasst sind, bemühen sich die Planungen so sauber als irgend möglich durzuführen“ so Untersteller. Im Übrigen stünden Artenschutzbedenken nicht grundsätzlich der Errichtung von Windkraftanlagen entgegen. Mittlerweile gebe es Anlagen, die zu bestimmten Zeiten abgestellt werden. Seit Beginn der Wetteraufzeichnung  im Jahre 1888 seien von den 14 wärmsten Jahren sieben in diesem Jahrhundert gemessen worden.


Beim Frühjahrsempfang (Foto: B. Volkert)

Im Anschluss war bei Wein, Saft und Häppchen Zeit um miteinander ins Gespräch zu kommen, was von den Bürgerinnen und Bürgern auch genutzt wurde.

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Ein Abwechslungsreicher Tag in Weilimdorf

Im Rahmen seines Besuchs in Weilimdorf am 2. April 2014 ließ sich der Landtagsabgeordnete Franz Untersteller die Einrichtung der Diakonie Stetten für Erwachsenen mit geistigen und körperlichen Behinderungen zeigen. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Rainer Hinzen, der Bereichsleiterin Katja Larbig und dem Leiter der Einrichtung Gisbert Stöppler, besichtigte er das Haus in Bergheim. Zur Gruppe um den Abgeordneten gehörten noch die stellv. Bezirksvorsteherin Jutta Dünkel-Mutschler, die Stadträtinnen Clarissa Seitz und Gabi Munk, die Bezirksbeiräte Joachim Schwarz und Gerhard Pfeifer.  


Die Besuchergruppe in Bergheim v.l. C. Seitz, G. Stöppler, G. Pfeifer, J. Dünkel-Mutschler, J. Schwarz, F. Untersteller, R. Hinzen, K. Larbig (Foto: B. Volkert)

Gisbert Stöppler erläuterte die anspruchsvollen Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Alle hier arbeiten sehr engagiert aber an der Leistungsgrenze“ Es sei ein großes Glück, betonte Stöppler, dass man sehr gut im Stadtteil verankert sei und aus der Bürgerschaft viel Unterstützung erfahre.
Nach einigen kurzen Gesprächen mit Bewohnern und  Einblicken in die unterschiedlichen  Wohnsituationen, fasste Franz Untersteller seine Eindrücke zusammen: „Man spürt, dass sich die wirklich nicht einfache Arbeit der Mitarbeiter lohnt. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Einrichtung fühlen sich, soweit ich das beurteilen kann, sehr wohl. Hier wird Beachtliches von den  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet, ob von den Fachkräften oder von den FJSlern und zwar rund um die Uhr“.


Die Freifläche und der Appartementbau der Diakonie Stetten in Bergheim (Foto: B. Volkert)

Im Anschluss besichtigte Untersteller ein Blockheizkraftwerk in einer Wohnanlage im Stadtteil Giebel.  Das Kleinkraftwerk, das 112KW elektrischer und 240KW thermische Energie erzeugt, versorgt   330 Wohneinheiten mit Strom und Wärme.


Blockheizkraftwerk einer Wohnanlage im Stadtteil Giebel (Foto: B. Volkert)

Ein Höhepunkt der Besuchstour war Besuch bei der Firma M+W Group im Weilimdorfer Industriegebiet. Ein 1912 als Meissner+Wurst hier gegründetes Unternehmen das nach einigen Wandlungen heute mit seinen weltweit über 8000 Beschäftigten ein Weltmarktführer u.a. in Reinraumtechnologie ist.


Auf dem Firmendach von M+W Germany (Foto: B. Volkert)

Die Gruppe um den Abgeordneten wurde von Harald Friedrich, dem Geschäftsführer von M+W Germany und Abteilungsleitern empfangen und durch das Unternehmen geführt. Besonders interessant war für Franz Untersteller die nachhaltige Energieversorgung des Firmengebäudes. Mit den Vakuumröhrenkollektoren auf dem Dach wird, je nach Außentemperatur, sowohl Kälte als auch Wärme erzeugt. Ein weiterer Baustein im Facilitymanagement ist die  900 m³ Regenwasser fassende Zisterne, die das gesamte Gebäude mit Wasser für die Toilettenspülung und für die Kühltürme der Kältemaschinen versorgt. „Ein wirklich nachhaltiges Konzept der Energieversorgung für große Gebäude, das Schule machen sollte“, meinte der Abgeordnete und Umweltminister Franz Untersteller abschließend. 

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Energieeffizienztechnologie aus Weilimdorf

In Weilimdorf, das mit der Windkraftanlage „Grüner Heiner“ über ein weithin sichtbares Zeichen der einsetzenden Energiewende verfügt, besuchte der Abgeordnete und Umweltminister Franz Untersteller am 21. Juni 2013 im Industriegebiet des Stadtteils mit über 30000 Einwohner zwei Unternehmen aus der Umwelttechnologiebranche: Den  familiengeführten schwäbischen Mittelständler Siegle+Epple und das deutsch/niederländische Unternehmen Imtech. Zwei Unternehmen, die zu den weltweit führenden Anbietern von Leistungen in den Bereichen Gebäude- und Energietechnik, Energieeffizienz usw. gezählt werden.


Beim schwäbischen Mittelständler Siegle+Epple im Foyer (Foto: B. Volkert)

Untersteller, der in Begleitung von Bezirksvorsteherin Ulrike Zich und Stadträtin Gabriele Munk war, wurde bei Siegle+Epple von Martina Baur, der kaufmännischen Leiterin aus der Eigentümerfamilie und leitenden Mitarbeitern herzlich empfangen. Herr Ziegler, Teamleiter, beschrieb in einem interessanten Vortag das Unternehmen, die Produkte und Leistungen. Franz Untersteller zeigte sich im anschließenden Gespräch beeindruckt über die hohe Fertigungstiefe im Unternehmen. " Dass hier sogar die Flügel für die Ventilatoren selbst hergestellt werden, überrascht mich".


Energieeffizienz im Detail (Foto: B. Volkert)

Weiter ging es ans andere Ende des Industriegebietes in die Motorstraße zu Imtech. Großer Empfang durch Herr Sauter, Mitglied der Geschäftsleitung und Leitenden Mitarbeitern der Niederlassung Südwest. Auch diesmal gab es interessante Einblicke ins Portfolio des Unternehmens. Imtech ist kein Hersteller, sondern vorwiegend in Beratung, Planung und Projektmanagement tätig. "Beide Unternehmen leisten mit ihren Produkten und Dienstleistungen ein wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen. Das freut den Abgeordneten wie den Umweltminister" 

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