Botnang

 

07.12.2018: Franz Untersteller besucht den Stadtbezirk Botnang.

Zusammen mit Bezirksvorsteherin Mina Smakaj, Gemeinderätin Gabriele Nuber-Schöllhammer und Bezirksbeiräten besuchte Franz Untersteller zuerst den Standort des künftigen Hauses der Jugend in der Beethovenstraße.


(alle Fotos: B. Volkert)

Es gibt keinen vernünftigen Aufenthaltsort für Jugendliche in Botnang, so die Bezirksvorsteherin. Das alte Jugendhaus könne wegen Baufälligkeit nicht genutzt werden. Zwischen Beethovenstraße und Waldrand, auf dem ehemaligen Festplatz, soll das Gebäude mit Freiflächen für das Jugendhaus und einem Bürgerpark entstehen. In diesem Zusammenhang wird auch über die Freilegung des Metzgerbachs und dessen Renaturierung gesprochen.

Die Gruppe um den Abgeordneten begab sich dann zur Robinson Jugendfarm in der Buberlesbachstraße. Das große Gelände oberhalb des Baches am Hang ist beeindruckend. Überall stehen von den Kindern bebaute Hütten zwischen den Bäumen, Hühner laufen frei herum, Kinder füttern Tiere. Es gibt eine Holzwerksstatt und eine Schmiede.

Aber das es gibt auch Probleme. Die Jugendfarm hat einen Mittagstisch für Schulkinder eingerichtet. 56 Kinder nehmen an vier Tagen die Woche das Angebot wahr. Dazu kommen einmal in der Woche ca. 40 Schüler aus der Franz Schubert- und der Kirchhaldenschule. Über 16000 Besucher im Jahr bewältigt das Team, das aus zwei hauptamtliche pädagogischen Kräften besteht, die von zwei FSJlern und einer Anerkennungspraktikantin unterstützt werden. Für eine Reinigungskraft fehlt das Geld. Das pädagogische Personal putzt auch noch.Die Anerkennungspraktikantin wird vom Verein bezahlt. Eine von der Stadt bezahlte Erziehrinnenausbildungsstelle würde unser Budge sehr entlasten.

Franz Untersteller zeigt von der Leistung des gesamten Teams sehr beindruckt, gab noch einige Kontakte von Stiftungen weiter, die Einrichtungen wie die Robinsonfarm unterstützen.

Franz Untersteller in Botnang 


Am 15. März 2018 besuchte Franz Untersteller in seiner Funktion als Wahlkreisabgeordneter den Stadtbezirk Botnang. Als erstes Stand ein Treffen im Rathaus mit der neuen Bezirksvorsteherin Frau Smakaj an. Themen waren u.a. die Unzufriedenheit der Botnanger mit der Waldbewirtschaftung. Außerdem hat Frau Smakaj noch darauf hingewiesen, dass sie sehr gerne das Rathaus renoviert hätte. Da das Rathaus erst aus den neunziger Jahren ist, sind die Chancen hier verhältnismäßig schlecht. Ihr ist es trotzdem wichtig, weil ein Anstrich unbedingt nötig ist.

Als nächstes wurde die neue Mitte mit dem Marktplatz und den neu erstellten sowie den total sanierten Wohnungen der SWSG besichtigt. Von außen angesehen wurde auch das Jugendhaus, das sich ebenfalls in der Mitte von Botnang befindet und einen einem sehr schlechten Zustand ist (eigentlich mehr eine Baracke). Hier hat die (die Tour begleitende) Stadträtin Gabriele Nuber-Schöllhammer aber darauf hingewiesen, dass bereits Gelder für das neue Jugendhaus eingestellt sind und der Gemeinderat einem neuen Jugendhaus in Botnang im Grundsatz zustimmt. Das Grundstück ist auch schon vorhanden. 

Nicht zufrieden sind die Botnanger weiterhin mit dem Radwegekonzept. Es gibt Teilstücke, die nicht verbunden sind, über die Kreisverkehre ist kein Fahrradweg geleitet, nach Feuerbach durchgehend Rad zu fahren ist weiterhin schwierig. Danach wurde das Gebiet "Im Laihle" kurz besichtigt und dort vor Ort die gewünschte Wohnbauentwicklung dargestellt.


Stadträtin Gabriele Nuber-Schöllhammer, Minister Franz Untersteller und Bezirksvorsteherin Mina Smakaj besichtigen "Im Laihle"

Zum Schluss wurde noch das Tierheim besichtigt. Bei dem sehr freundlichen Empfang im Tierheim gab es sowohl Gespräche über die Kosten (haben sich zwischenzeitlich, nach einigen sehr schwierigen Jahren wieder geregelt) und die Tierhaltung, welche Tiere kommen ins Tierheim, warum und wie lange sind sie im Durchschnitt dort. Auch ein sehr interessanter Rundgang mit Besichtigung der unterschiedlichen Stallungen stand auf dem Programm.


(Fotos: GRÜNE Stuttgart)

Franz Untersteller nahm sehr viel Informationen und Anregungen mit und versicherte, den Stadtbezirk zu unterstützen und auch baldmöglichst wieder zu besuchen.

 

Kita – Ortsbus – Radweg: Franz Untersteller informiert sich in Botnang

Der Landtagsabgeordnete und Umweltminister Franz Untersteller besuchte am 13. Oktober 2014 im Rahmen seiner Stadteilbesuche das mit seinen 13.000 Einwohnern nahezu vollständig von Wald umgebene einstige Industriedorf Botnang.
Der erste Termin war die neue Kita. Ein auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei in der Kauffmannstraße errichtete Gebäude birgt einige Besonderheiten.


In der großen Eingangshalle der Botnanger Kita (Foto: B. Volkert) 

Da das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen zügig ausgebaut werden soll, hat das Hochbauamt Typenentwürfe für eine 4-gruppige und eine 6-gruppige Einrichtung entwickelt, die mit gewissen Anpassungen an verschiedenen Standorten in Stuttgart in Massivbauweise errichtet werden können. „Wir erwarten vor allem Einsparungen bei den Planungskosten, da die Änderungen an den einzelnen Standorten der Kitas nur gering sind“ so Hartmut Fautz vom Stuttgarter Hochbauamt. Und Franz Unterstelle meinte anerkennend: „Das ist mal eine richtig gute Idee“
Bislang sind 43 Kinder in dem freundlichen, hellen Gebäude untergebracht, 60 sollen insgesamt einmal werden.
„Wir hatten zunächst etwas Bedenken, dass sich die die Kinder in dem größeren Haus verlaufen könnten“ meinte Rosalie Lipscomp, die Leiterin der Einrichtung. Aber mittlerweile hätte man sich daran gewöhnt.
Die letzten vierzig Jahre war man im Bürgerhaus in der Griegstraße untergebracht.


Der Botnanger Ortsbus (Foto: B. Volkert)

Der nächste Termin betraf den Ortsbus Botnang. Die Gruppe um den Abgeordneten fand sich in der Fahrzeughalle des Botnanger Busunternehmers Udo Nehr ein. Das Unternehmen hat die Wartung des Ortsbusses übernommen. Untersteller informierte sich über den Fortschritt des Projektes, das er vor nunmehr vier Jahren kennenlernte. Jürgen R. Spingler, Vorsitzender des Bürgervereins Botnang und Bezirksvorsteher Wolfgang Stierle berichteten, dass der Ortsbus mittlerweile sehr gut angenommen wird. Etwa 140 000 Kilometer hätte der Bus in den letzten Jahren in Botnang zurückgelegt. Bei einer Tour mit dem Bus die auch in die Höhenlagen der Stadtteils führte, meinte Franz Untersteller: „Ich bin sicher, dass der Bedarf an dem Bus noch zunehmen wird. Wir werden in Zukunft immer mehr ältere Menschen haben“ 


Die Neue Ortsmitte Botnang (Foto: B. Volkert)

Auch die Baustelle der sogenannten „Neuen Ortsmitte Botnang“ wurde auf dem Weg zur Ortsbushaltestelle gestreift. Ein Komplex mit etwa fünfzig Wohnungen entsteht hier in dem u.a. noch Räume für eine Musikschule und eine Kindertagesstätte untergebracht sind.
„Wenn der Marktplatz dann fertiggestellt ist“, schlug Untersteller vor,“ sollte man sich Gedanken über die Sperrung der Griegstraße machen“. Das wäre dann der nächste Schritt, meinte Bezirksvorsteher Stierle.


Am Metzgerbach (Foto: B. Volkert)

Zum letzten Lokaltermin an diesem Nachmittag ging es dann an den Metzgerbach. Hier steht eine Renaturierung des Bachlaufes und der Bau eines Radweges nach Feuerbach an. Nick Gernhard, grüner Bezirksbeirat, und der Bezirksvorsteher informierten den Umweltminister über die Planungen vor Ort.

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