Stammheim

15. Juli 2020, Franz Untersteller zu Besuch in Stammheim

An diesem Nachmittag standen für den Landtagsabgeordneten zwei interessante Termine auf dem Programm: zuerst ging es ‚freiwillig‘ in die Justizvollzugsanstalt Stuttgart in Stammheim (JVA) und anschließend zur Jugendfarm. Im Freizeitrum der Gefangenen erläuterten der Leiter der JVA, Matthias Nagel, zusammen mit Regierungsdirektor Herrn Kalkofen aus dem Justizministerium die Modernisierungs- und Sanierungspläne für die alten Vollzugsgebäude.


Franz Untersteller mit der Bezirksvorsteherin Sussane Korge und einem Mitarbeiter des Bezirksamts (alle Fotos Büro Untersteller)

Ein Teil der Gebäude stehe unter Denkmalschutz, was die geplanten Maßnahmen zum Teil verhindern würde, kritisierte Matthias Nagel. Das wiederum verhindert eine schon lange anstehende und für die Sanierung notwendige, Umschichtung und Umverteilung der Gefangenen.
Für Franz Untersteller ist diese Art von Denkmalschutz bisweilen nicht nachvollziehbar und versprach, sich mit dem zuständigen Regierungspräsidium diesbezüglich auszutauschen.

Bezirksvorsteherin Susanne Korge kam noch auf ein seit langem schwelendes Problem zu sprechen: die Lärmbelästigung der Anwohner durch abendliche und nächtlich Besucher, die sich vor der JVA lautstark mit den Gefangenen in den Zellen unterhalten. „Das geht bis zum Abbrennen von Feuerwerken um Mitternacht um Geburtstage zu feiern“.
Den Vorschlag des Abgeordneten für einige Monate eine Sicherheitsfirma mit dem Schutz des Außengeländes zu beauftragen wurde allgemein als hilfreich eingeschätzt und Herr Kalkofen versicherte, sich um eine Finanzierungsmöglichkeit zu kümmern.


Besichtigung der Jugendfarm

Auf der Jugendfarm Stammheim begrüßten deren Leiterin Sigrun Dannemann und Peter Notter die Bezirksvorsteherin und den Abgeordneten.
Eine kurze Führung über das Gelände zeigten die vielen Möglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen – Betreuung von Tieren, abwechslungsreiche Spielgeräte und sogar Reitmöglichkeit auf diversen Pferden.
Finanziell ist der Verein soweit zufrieden, da die Stadt Stuttgart vor kurzem den Etat erhöht hat.
Die personelle Situation ist aber aufgrund der steigenden Anforderungen von Seiten der Stadt schwierig.
Die aufwendige Betreuung der angrenzenden Streuobstwiesen sei ebenfalls ein Problem.
Hier verwies der Minister auf ein Programm des Landwirtschaftsministeriums, aus dem die Pflege und der Erhalt von Streuobstwiesen finanziell unterstützt werden. Bei Fragen und Problemen könne sich die Jugendfarm gerne beim ihm melden.


Franz Untersteller und Susanne korge im Gespräch mit Sigrun Dannemann und Peter Notter

Susanne Korge brachte noch weitere Punkte zur Sprache:
Wildbauten im Landschaftsschutzgebiet: die Stadt hat zu wenig Personal für die Kontrolle und so weite sich das immer mehr aus. Franz Untersteller versprach in seinem Ministerium zu prüfen, ob eine Eingriffsmöglichkeit des Landes besteht.
Mangelnde Anbindung einiger Teile Stammheims an den ÖPNV: Franz Untersteller wird sich mit der Stadt in Verbindung setzen.
Geschwindigkeitsreduzierung von 80km/h auf 60 km/h auf der B10 – allerdings nicht da, wo die Bundesstraße an Stammheimer Wohngebieten entlang führt. Franz Untersteller wird bei Verkehrsminister Hermann schriftlich nachfragen und die Bezirksvorsteherin informieren.

Bei Kaffee, selbstgemachtem Apfelsaft, Brezeln und Kuchen klang der Nachmittag für alle zufriedenstellend aus.

 

-------------------------------------------

14.05.2018: Franz Untersteller besucht JVA Stammheim und führt ein Gespräch mit Vertretern des HGV Stammheim

Mitte Mai besuchte der Abgeordnete Franz Untersteller in seinem Wahlkreis die Justizvollzugsanstalt Stuttgart in Stammheim. Der Anlass für den Besuch war der fertiggestellte Neubau des Haftgebäudes. Hier entstanden 559 moderne Haftplätze. Begrüßt wurde der Abgeordnete, zu dessen Begleitern u.a. Bezirksvorsteherin Susanne Korge, Stadträtin Silvia Fischer und Bezirksbeiräte gehörten vom Leiter der JVA, Mathias Nagel, Leitender Regierungsdirektor, sowie von Gina de Potzolli, Vermögen und Bau BW.


(Foto: B. Volkert)

Zunächst versammelten sich die insgesamt 15 Teilnehmerinnen in einem Besprechungsraum und Frau de Potzolli, Herr Kleisch, Vermögen und Bau und Dr. Maurer vom Justizministerium erläuterten anhand von Plänen den Neubau der Zellentrakte und des neuen OLG Gebäudes. Auch die bauliche Zukunft der JVA kam zur Sprache. Aufgrund der Zunahme an Häftlingen, aktuell sitzen 770 Gefangene aus über 60 Nationen ein, soll das sogenannte Hochhaus, in dem seinerzeit die die RAF Terroristen einsaßen, nicht wie geplant abgerissen werden, sondern u.a. Brandschutzmäßig ertüchtigt und erhalten werden. Dies führt dazu, dass nun mit dem geplanten Neubau eines Krankenhauses und einer Sporthalle nicht begonnen werden kann.


(Foto: B. Volkert')

Im Anschluss an das Gespräch begab man sich auf einen Rundgang durch die neuen Gebäude. Franz Untersteller besuchte die JVA schon einmal im Jahre 2013. Im Vergleich zu den Zuständen und Einrichtung der Zellen zu denen im Neubau sei schon enorm, so der Abgeordnete. Helle freundliche, meist Einzelzellen, große Vierbettzellen. Auch die Toiletten sind jetzt separat. Ein Andachtsraum ist vorhanden, der allen Religionen zur Verfügung steht und auch rege genutzt werde.


(Foto: B. Volkert) 

Der Neubau, so beklagte Bezirksvorsteherin Korge, habe aber für Stammheim auch Schattenseiten. Etwa durch nächtliches lautes Rufen der Gefangenen und durch die Verkehrsbelastung, durch Häftlingsstransporte, durch Besucherverkehr vor allem an Verhandlungstagen. Und wenn mit der Inbetriebnahme des neuen Mehrzweckgebäudes im September anstatt wie bisher ein Verhandlungssaal, künftig drei zur Verfügung stehen, werde es wohl noch schlimmer, dann wird aus Mangel an Parkraum im Wohngebiet geparkt.


(Foto: B. Volkert)

Im anschließenden Gespräch mit Vertretern des HGV Stammheim im Bezirksrathaus, ging ebenfalls um den zunehmenden Verkehr in Stammheim. Der ÖPNV käme mit der Zunahme der Bevölkerung und der Unternehmen nicht mit. Franz Untersteller versprach sich mit den zuständigen Stellen in Verbindung zu setzen.


(
Foto: B. Volkert)

 

--------------------------------------------------------

Franz Untersteller besucht Stammheim

09.12.2016: Der Abgeordnete und Umweltminister besuchte in Stammheim die Grundschule und die Freiwillige Feuerwehr.


(Foto: B. Volkert) 

Der erste Besuch galt jedoch der Bezirksvorsteherin Susanne Korge, mit der er verschiedene Stammheimer Themen erörterte. Danach ging es vom Bezirksrathaus zu Fuß in den Fliegenweg zur Stammheimer Grundschule.


(Foto: B. Volkert)

Die Park-Realschule aus Zuffenhausen wird in den nächsten Jahren Zug um Zug hierher nacch Stammheim verlegt. Der Umzug hat nach den Sommerferien begonnen. Dieser Umzug ist mit erheblichen baulichen Veränderungen verbunden, sowohl im Bestand, wo die Umbauarbeiten weitgehend abgeschlossen sind, als auch bei den Neubauten. So sollen die beiden aus den fünfziger Jahren stammenden Pavillons abgerissen und durch einen zweistöckigen Neubau ersetzt werden, der dann aber einen Großteil des bisherigen Schulhofes einnehmen wird. Der Abgeordnete äußerte Bedenken über den dann noch verbleibenden Bewegungsraum für die Schülerinnen und Schüler, informierte sich nach dem Stand der Planungen und erfuhr, dass es noch Unklarheiten über das weitrere Vorgehen gibt. Franz Untersteller wird sich bei der Stadt nach dem aktuellen Stand der Umsetzungen und den weiteren Plänen erkundigen.


(Foto: B. Volkert)

Weiter ging der Spaziergang durch Stuttgarts bekanntesten Stadtteil zur Freiwilligen Feuerwehr Stammheim, Abteilung 27 der Stuttgarter Feuerwehr. Begrüßt wurden der Abgeordnete, der in Begleitung von Bezirksvorsteherin Susanne Korge, des Stadtrats Benjamin Lauber und VertreterInnen des Bezirksbeirates unterwegs war, durch Kommandant Christian Frey und Feuerwehrkameraden aus allen Abteilungen, von Jugendfeuerwehr bis Alterswehr. Beim Gespräch merkte die Leitung der Feuerwehr an, dass sie mit dem neuen Gebäude, welches im April bezogen werden konnte, sehr zufrieden seien, beim Fahrzeugmaterial aber weiterhin große Probleme bestehen.

 
(Foto: B. Volkert)

"Wir haben", klagte Kommandant Frey, "nach dem Feuerwehrmuseum in Münster, die ältesten Fahrzeuge in Stuttgart". Das Museum hätte auch schon gefragt, ob sie den alten Rundhauber haben könnten, falls er nicht mehr durch den TÜV käme. Auch wünsche man sich eine Imagekampagne zur Nachwuchsgewinnung wie etwa in Bayern oder z.B. ein Jobticket für Feuerwehrleute. Franz Untersteller bedankte sich bei den Stammheimer Feuerwehrleuten für ihren nicht ungefährlichen Einsatz für die Allgemeinheit und versprach zu prüfen, was bezüglich der gewünschten Verbesserungen in nächster Zeit möglich ist.

--------------

Neujahrsempfang in der Stammheimer Schlossscheuer

Der Neujahrsempfang des Bürgervereins Stammheim am 6. Februar 2015 in der Schlossscheuer stand ganz im Zeichen des Abschieds von Martin Hechinger als langjähriger Vorsitzender.


Martin Hechinger (langjähriger Vorsitzender des BV) im Gespräch mit Franz Untersteller (Foto: B. Volkert)

Nach einem tiefsinnigen und humorvollen Vortrag des Kabarettisten Klaus Birk zu Stammheim, der sich u.a. durch offensichtlich gute Recherche auszeichnete, gaben Bezirksvorsteherin Susanne Korge, Pfarrer Thomas Mann, Gerd Steinemann von der evangl. Kindertagesstätte  und Jens Spielvogel ein fulminantes Abschiedskonzert mit selbstverfassten Texten auf bekannte Melodien für Martin Hechinger.


(Foto: B. Volkert)

Anschließend folgte auch der Abgeordnete und Umweltminister Franz Untersteller dem Rat Hechingers aus seiner Abschiedsrede: „….oder man redet einfach nur miteinander und lernt sich kennen…“ Bei Viertele und Häppchen gab es reichlich Gelegenheit zu Gesprächen.

 

Stammheimer Neujahrsempfang

Obwohl der Abgeordnete und Umweltminister Franz Untersteller auf Grund eines Folgetermins nur sehr wenig Zeit hatte, lies er es sich nicht nehmen kurz  auf dem Stammheimer Neujahrsempfang am 7. Februar 2014 vorbei zu sehen.
Der fand in diesem Jahr zum 15. Mal statt und wurde wie gewohnt vom Vorsitzenden des Bürgervereins Martin Hechinger, dieses Mal wieder in der Schlossscheuer, eröffnet.


Im Gespräch mit Stammheimer Bürgerinnen (Foto: B. Volkert)

Armin Dellnitz, Geschäftsführer von Stuttgart Marketing war der Gastredner und Bezirksvorsteherin Susanne Korge berichtetet über Fortschritte, Sorgen und Nöte des Stadtteils. Auch Franz Untersteller nützte die Gelegenheit um verschiedene Gespräche zu führen, u.a. mit dem Leiter des Polzeipostens in Stammheim, Polizeihauptkommisar Molt.


Franz Untersteller im Gespräch mit PHK Molt (Foto B. Volkert)

 

Joomla templates by a4joomla