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vom 02. bis 15. Dezember fanden in Madrid die Verhandlungen des UN-Klimagipfel statt. Leider nicht sehr erfolgreich. Aber die Bremser von Madrid – allen voran die USA, Brasilien und Australien – konnten sich mit ihren Forderungen nach einem ungezügelten, weltweiten Emissionshandel nicht durchsetzen. Es ist hinlänglich bekannt, was alle Vertragsstaaten des Klimaabkommens und was insbesondere die Europäer bringen müssen. Wir haben aber eine Diskrepanz zwischen den Zielen und den Maßnahmen, und da komme ich zu Deutschland: Ziel der Bundesregierung ist es, die Klimagase bis 2030 um 55 Prozent zu senken. Das bedeutet 300 Millionen Tonnen weniger Emissionen. Das Klimapaket erbringt nach Ansicht der Fachleute aber wohl nur die Hälfte. Durch unsere Nachverhandlungen im Bundesrat haben wir dies immerhin etwas verbessern können! Was aber wirklich helfen wird, ist die Brüsseler Vereinbarung, dass jedes Land Zertifikate zukaufen muss, wenn es seine Ziele verfehlt. Das kostet richtig viel Geld und ich gehe davon aus, dass dieses Druckmittel zu deutlichen Nachbesserungen führen wird.

Ich hoffe, dass wir in dem kommenden Jahr hier richtige Fortschritte erreichen! Ihnen und euch schöne und erholsame Feiertage und viel Kraft und Energie für das neue Jahr!


Ihr/Euer Franz Untersteller MdL

 

Inhalt

Neues aus dem Wahlkreis
Ärgernis des Monats
Neues aus dem Umweltministerium
Presseberichte
Impressum & Abmeldung

 

Neues aus dem Wahlkreis

Neues


(Foto: B. Volkert)

Besuch in der Feuerbacher Kelter

Am 24. Oktober besuchte Franz Untersteller die Feuerbache Kelter. Mit dabei waren die Bezirksvorsteherin Andrea Klöber und die Bezirksbeirätin Britta Weber. Empfangen wurde die Gruppe von den Vorsitzenden des Wein- Obst- und Gartenbauvereins Feuerbach, WOGV der die Kelter betreibt, Steffen Wirth und Ingrid Hörenberg, sowie dem Ehrenvorsitzenden Helmut Wirth und Vereinsmitgliedern. Franz Untersteller MdL  informierte sich über die Abläufe in dem mittlerweile über 200 Jahre alten Gebäude während der Lese und beim Pressen der Feuerbacher Trauben, von denen der Trollinger mit über 50% den größten Anteil hat. >> zum Bericht!

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(Foto: B. Volkert)

Franz Untersteller zu Gast beim Jubiläumsabend des Bürgervereins Stuttgart - Mühlhausen

Der Bürgerverein in Mühlhausen feierte am 10. Oktober 2019 sein Fünfzigjähriges Bestehen. Künstlerisch eingerahmt wurde die Veranstaltung von gesanglichen Darbietungen des Chores InTakt S-Mühlhausen und Tanzeinlagen der Show-Dance-School Birgitt Steinacher, beides mit reichlich Beifall der ca. 100 Gäste bedacht. Heinz Morhard, 1. Vorsitzender, begrüßte die Gäste und zahlreiche Grußworte folgten. Der Wahlkreisabgeordnete Franz Untersteller ging u.a. auf das Hauptklärwerk Mühlhausen ein, das ja der eigentliche Grund für die Gründung des Bürgervereins war, streifte kurz seinen Besuch dort vor fünf Jahren und seine letzten vor wenigen Wochen>> zum Bericht!

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(Foto: B. Volkert)

Besuch aus dem Wahlkreis

Eine recht gemischte Gruppe aus dem Wahlkreis Stuttgart III besuchte am 17. Oktober auf Einladung von Franz Untersteller den Landtag von Baden-Württemberg. Die Besucher, THW BW, Islamische Gemeinde Zuffenhausen, Bürgerverein Zuffenhausen, Freiwillige Feuerwehr Münster, erhielten zunächst durch den Besucherdienst eine Einführung in die Arbeit des Landtags und wohnten danach einer Plenardebatte bei. Im anschließenden Gespräch mit Franz Untersteller kamen die unterschiedlichsten Themen auf den Tisch des Mosersaales. >> zum Bericht!

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(Foto: B. Volkert)

Franz Untersteller bei MAHLE in Feuerbach

Franz Untersteller besuchte am 10.10. 2019 in seinem Wahlkreis die Feuerbacher Betriebsteile der Firma MAHLE Behr. Der Sitz des Konzerns ist in Bad Cannstatt. Begrüßt wurde die Gruppe um den Abgeordneten und Landesumweltminister, zu der auch  Bezirksvorsteherin Andrea Klöber und die Grüne Gemeinderätin Silvia Fischer gehörten, vom Leiter der Außenbeziehungen des Mahle Konzerns, Sascha Wagner und von Niels Dressel, Europabeauftragter des Konzerns. Zunächst wurde der Klimawindkanal besucht, dessen Funktion und Möglichkeiten von Markus Wundel erläutert wurden. Hier können zwischen tropischer Hitze und arktischer Kälte nahezu alle Klimavarianten reproduzierbar und über Tage stabil simuliert werden. Neben MAHLE selbst, nutzen auch andere Hersteller von Komponenten, LKWs und PKWs diesen Klimawindkanal, um ihre Produkte allen möglichen Widrigkeiten auszusetzen. Die reine Zukunft aber stellt der Bereich Vorausentwicklung dar, in der Dr. Dirk Neumeister der Gruppe einen kleinen Einblick in künftige Technologien gab. Hier werden Systeme angedacht und entwickelt, die erst viele Jahre später als Produkt das Licht des Marktes erblicken. >> zum Bericht!

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(Inzwischen nicht mehr ganz so ein) Ärgernis des Monats
 
(Foto: PublicDomain)

CO2-Preis

Ende November hat der Bundesrat das Klimapaket der Bundesregierung beraten. Ergebnis: neben dem Klimaschutzgesetz wurde auch das sogenannte Bundesemissionshandelsgesetz – beides nicht zustimmungspflichtig durch die Länderkammer – durchgewunken. Lediglich das Steuerpaket – sprich u.a. die steuerliche Abschreibung von Gebäuderenovierungen, die Pendlerpauschale und die Reduzierung der Mehrwertsteuer im Fernverkehr – wurde auf drängen der grün-mitregierten Ländern im Vermittlungsausschuss beraten. Hier haben die GRÜNEN jetzt doch noch einige wichtige Änderungen durchgesetzt, so z.B. die deutliche Erhöhung des CO2-Preises auf 25 Euro pro Tonne statt der lächerlichen 10 Euro. Auch wird die weitere Steigerung des Preises schneller umgesetzt als bisher geplant. Von den 25 Euro pro Tonne CO2 und den weiteren Steigerungen wird sicherlich die von uns erwünschte Lenkungsfunktion immer stärker wirken (z.B. bei der Entscheidung für eine neue Heizung). Das ist wichtig, um schnell von der fossilen Welt in ein durch Effizienz und erneuerbare Energien geprägtes Zeitalter zu kommen. Dies ist das Gebot der Stunde, um unseren Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels zu leisten. Die eigentliche Tragik liegt aber darin, dass diese Bundesregierung mit der ursprünglichen CO2-Bepreisung als zentrales Lenkungsinstrument, dieses schlichtweg diskreditiert hätte!

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Neues aus dem Umweltministerium

  


(Foto: pixabay.com_e-gabi)

Förderprogramm Klimaschutz-Plus geht in eine neue Runde

Kommunen, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Vereine können sich ab sofort wieder um Fördermittel aus dem Programm „Klimaschutz-Plus“ des Landes bewerben. „Wir können unser Klima nachhaltig nur verbessern, wenn wir Energie effizienter nutzen und bei Strom und Wärme konsequent Energie einsparen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich des Starts der neuen Förderrunde heute (02.12.) in Stuttgart. „Dafür müssen wir vor allem beim Gebäudebestand ansetzen.“ Kommunen, Unternehmen, kirchliche Einrichtungen und Vereine seien dabei wichtige Akteure, betonte der Minister. „Ihr Engagement für ein besseres Klima unterstützen wir daher auch im kommenden Jahr mit insgesamt rund 10 Millionen Euro.“  
>> zur Pressemitteilung vom 02.12.2019

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(Foto: pixabay.com_liggraphy)

Baden-Württemberg erreicht Spitzenplatz beim Bundesländervergleich Erneuerbare Energien

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat Baden-Württemberg zum zweiten Mal in Folge auf den Spitzenplatz seines Länder-Rankings Erneuerbare Energien gesetzt. Das Land teilt sich den Spitzenplatz mit Schleswig-Holstein. „Die Vergleichsstudie bestätigt uns in unserer energiepolitischen Ausrichtung“, freute sich Umweltminister Franz Untersteller. „Sie ist aber zugleich Ansporn, denn sie zeigt auf, an welchen Punkten wir noch besser werden können.“ Seit 2008 beauftragt die AEE regelmäßig die Bundesländer-Vergleichsstudie Erneuerbare Energien. Sie wird in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) erstellt. 
>> zur Pressemitteilung vom 27.11.2019

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(Foto: pixabay.com_skeeze)

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Land deutlich angestiegen

Welchen Beitrag leisten die Erneuerbaren zur Energiebereitstellung im Land? Wie haben sich deren Anteile an der Bereitstellung von Strom und Wärme entwickelt? Wo stehen wir hierzulande beim Ausbau der Windenergie und der Photovoltaik? Antworten auf diese Fragen gibt das Umweltministerium in seinem heute (22.11.) veröffentlichten Bericht „Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg 2018“. Kurze erläuternde Texte sowie zahlreiche Grafiken und Tabellen geben interessierten Leserinnen und Lesern einen guten Überblick über die Entwicklung der Erneuerbaren.
Zum Herunterladen:
Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg 2018 (10/19; 6 MB)
>> zur Pressemitteilung vom 22.11.2019

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(Foto: pixabay.com_AlexanderStein)

Initiative zur Energieeinsparung in einkommensschwachen Haushalten

Insgesamt 18 Unterschriften trägt eine Initiative, die einkommensschwache Haushalte dabei unterstützen soll, Energie einzusparen und effizient zu nutzen. Angeführt von vier baden-württembergischen Ministerien haben am 19.11. 2019 im Staatsministerium 14 weitere Institutionen und Verbände eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Ziel ist es, einkommensschwachen Haushalten im Land mit Informationen und Beratung dabei zu helfen, effizient und sparsam mit Wärme und Strom umzugehen – ohne sich in ihrem täglichen Leben dafür einschränken zu müssen. Dabei sollen gleichermaßen der Geldbeutel und das Klima geschont werden. Um zum Beispiel Versorgungsunterbrechungen und Versorgungsnotlagen bei Strom und Wärme zu vermeiden, wird die kostenlose und unabhängige Energieberatung ausgebaut. Dabei sind unterschiedliche Formate und Maßnahmen geplant. Unter anderem wird die Vor-Ort-Beratung intensiviert, um auf diese Weise auf die Besonderheiten und Bedürfnisse der einkommensschwachen Haushalte besser eingehen zu können.
>> zur Pressemitteilung vom 19.11.2019

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Presseberichte

Presse

(Foto: pixabay.com)

StN.de, 17. Juli 2019, Warum Bauschutt das neue Plastik ist!

 

Der Kirchheimer Unternehmer Walter Feess kann aus Dreck Gold machen. Das ist natürlich etwas verkürzt dargestellt. Eigentlich verwandelt Walter Feess mineralische Abfälle, wie sie in ganz gewöhnlichem Bauschutt anfallen, in neue Baustoffe. Doch noch wertvoller als der Recycling-Beton ist in seinen Augen der Gewinn, der für die Umwelt bei dieser Art von Kreislaufwirtschaft herausspringt. Weil der beim Abriss eines Gebäudes anfallende Schutt bisher auf Deponien gefahren wird, die 100 und mehr Kilometer vom Ort des Geschehens entfernt sind, pendeln nach Feess` Überzeugung tausende von Lastwagen sinnlos auf den deutschen Straßen hin und her. „Hätten wir landesweit auch nur zehn solcher Aufbereitungsanlagen, wie wir hier eine in Kirchheim stehen haben, dann würden wir uns allein in Baden-Württemberg zehn Millionen Lastwagen-Kilometer im Jahr sparen“, sagt Feess. >> zum Artikel!

Hintergrundinformationen zu Recyclebeton >> hier! (pdf, 28 Seiten)


taz.de, 20. November 2019, Strom aus dem Baggersee

Die Bagger, Brecher und Förderbänder von Kiesunternehmer Armin Ossola verbrauchen viel Strom. Dem will der Unternehmer aus Mittelbaden nun die „Idee des klimaneutralen Kiesabbaus“ entgegensetzen: Auf dem Baggersee Maiwald in Renchen im Ortenaukreis hat er im Sommer eine schwimmende Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, montiert auf Pontons. Mit einer Leistung von 750 Kilowatt ist die Anlage derzeit die größte ihrer Art in Deutschland. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller bescheinigte ihr „Vorbildcharakter“. Denn die zahlreichen Baggerseen der Region würden sich zur Nachahmung anbieten. Allein im badischen Landesteil gebe es 150 solche Seen. Die Branche hat bereits den Begriff „Floating Solar“ geprägt. >> zum Artikel!


deutschlandfunkkultur.de, 12. November 2019, Windkraft in Baden-Württemberg - Das Dilemma der Grünen beim Klimaschutz

... Der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann regt sich auf: Das Thema Windenergie erhitzt die Gemüter in Baden-Württemberg – erst recht das des grünen Umweltministers Franz Untersteller. Der fordert eine Südquote: mehr Geld für den Bau von Windkraftanlagen im bergigen Süden. Denn aufgrund des höheren Aufwands seien die Erschließungskosten für gute Standorte höher. „Ich muss den Berg rauf, während die Kollegen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen gar keinen Berg haben“, sagt Untersteller. „Unsere Türme sind halt 20, 30 Meter höher als in Norddeutschland.“ >> zum Artikel!

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